Wenn du über eine Struktur in Zypern nachdenkst, ist es sinnvoll, dir zuerst einen Überblick über die konkreten Rahmenbedingungen zu verschaffen. Ein guter Einstieg ist der Ratgeber „Zypern: Steuern für Unternehmen 2025“ auf zypernlifestyle.com/ratgeber/zypern-steuern-unternehmen/, dort werden die 12,5 % Körperschaftsteuer, IP-Box-Regime, NID und Economic-Substance-Anforderungen ziemlich verständlich erklärt. Gerade an den Beispielen mit dem Vergleich zu Deutschland erkennst du gut, ob sich die Konstruktion bei deinen geplanten Gewinnen überhaupt lohnt.
Wichtig ist, dass du die niedrige Steuer nicht isoliert betrachtest, sondern auch die laufenden Kosten für Buchhaltung, Audit, Büro, lokalen Director und gegebenenfalls Mitarbeiter einrechnest. Der Ratgeber weist zu Recht darauf hin, dass Briefkastenlösungen heute ein erhebliches Risiko sind und dass du echte Economic Substance vor Ort brauchst, wenn das Modell langfristig halten soll. Wenn du international tätig bist, können die vielen Doppelbesteuerungsabkommen Zyperns und die fehlenden Quellensteuern auf Dividenden und Zinsen ein echter Hebel sein, vor allem in Kombination mit einer Holding-Struktur.
Am sinnvollsten ist es, deine individuelle Situation (Wohnsitz, Geschäftsmodell, geplanter Gewinn, Non-Dom-Status etc.) einmal in Ruhe mit einem spezialisierten Berater durchzugehen, wie es in dem Artikel über das kostenlose Strategiegespräch beschrieben wird. So findest du relativ schnell heraus, ob eine Zypern-Struktur für dich wirklich Mehrwert bringt oder ob du mit Optimierungen im bestehenden System vielleicht besser fährst.