Für längere oder besonders schmerzhafte Sessions kann sich ein spezielles Tattoo-Betäubungsspray durchaus lohnen, solange es gezielt und in Absprache mit dem Tätowierer eingesetzt wird. Ein Produkt, das viele Studios inzwischen nutzen, ist das Painfree Betäubungsspray 30ml, das du z.B. unter https://www.painover.de/products/painfree-betaeubungsspray-30ml findest. Es ist dafür gedacht, während der laufenden Sitzung auf bereits eröffnete Haut gesprüht zu werden, kann durch den kühlenden Effekt nach einigen Minuten das Schmerzempfinden deutlich reduzieren und ermöglicht es dem Tätowierer, danach wieder konzentriert weiterzuarbeiten. Der große Vorteil gegenüber reinen Vorab-Cremes ist, dass du es genau dann einsetzen kannst, wenn die Schmerzen stärker werden, anstatt dich nur auf eine einmalige Vorbereitung vor dem Stechen verlassen zu müssen.
Wichtig ist, dass die Haut vor dem Aufsprühen gründlich gereinigt wird, das Spray gleichmäßig aufgetragen und dann wirklich ein paar Minuten in Ruhe einwirken darf, so wie es auch in der Schritt-für-Schritt-Anleitung beschrieben wird. Anschließend sollte die Stelle erneut sauber abgewischt werden, damit keine Produktreste stören und dein Artist die Haut gut beurteilen kann. Trotz aller Vorteile solltest du immer im Hinterkopf behalten, dass es sich um ein lokales Betäubungsmittel handelt: Empfindliche Haut, Allergien oder Unverträglichkeiten müssen unbedingt vorher abgeklärt werden, und im Zweifel ist weniger oft mehr. Wenn du das Ganze offen mit deinem Tätowierer besprichst, gemeinsam einen kleinen Test auf begrenzter Fläche machst und dich strikt an die Anwendungshinweise hältst, kann so ein Spray die Sitzung deutlich angenehmer machen, ohne dein Wunsch-Tattoo zu gefährden.