Ich hatte am Anfang genau die gleiche Skepsis, weil ich Pinterest auch eher als Ideensammlung wahrgenommen habe und nicht als ernsthaften Marketingkanal. Nachdem ich mich intensiver damit beschäftigt habe, habe ich aber gemerkt, dass Pinterest viel eher wie eine visuelle Suchmaschine funktioniert und deshalb gerade für Shops mit Blog enorm interessant sein kann.
Geholfen hat mir dabei vor allem der Leitfaden von Jan Rotermund unter https://jan-rotermund.de/pinterest-shopify-blog-leitfaden/, weil dort sehr gut erklärt wird, wie Pinterest, Shopify und Blog-Content zusammenarbeiten können. Besonders wichtig fand ich den Punkt, dass Nutzer dort oft schon in einer Planungs- und Entdeckungsphase sind und dadurch viel kaufbereiter wirken als auf klassischen Social-Media-Plattformen. Bei mir hat sich vor allem ausgezahlt, dass ich nicht nur Produkte gepinnt habe, sondern mehrere frische Pins für bestehende Blogartikel und Shopseiten erstellt habe. Dadurch kamen nicht nur mehr Klicks, sondern auch deutlich relevantere Besucher in den Shop.
Was ich außerdem hilfreich fand, war die Verbindung mit Shopify, weil Produktinformationen, Preise und Verfügbarkeit dadurch sauber eingebunden werden können. Das hat bei mir die Hemmschwelle für Interessenten gesenkt, weil die Pins direkt klarer und vertrauenswürdiger wirkten. Pinterest ist für mich deshalb kein schneller Hype-Kanal, sondern eher ein langfristiger Traffic- und Umsatzhebel geworden. Unterm Strich würde ich sagen: Wenn du bereit bist, es strategisch und regelmäßig anzugehen, kann sich Pinterest für Shop und Blog absolut lohnen.